Bei einer Reise in dünn besiedelte Gebiete ist eine gute Vorbereitung unabdingbar. Hierbei helfen Satellitenbilder. Allerdings ist die Darstellung oftmals verwaschen und dann ist man froh über jeden zusätzlichen Anbieter.
Als Beispiel habe ich den Big Salmon River im Yukon-Territorium herausgesucht, da ich dort eine Tour plane. In Google Maps ist die Ansicht stark verpixelt und erlaubt keinerlei Rückschlüsse, die irgendwie hilfreich wären:
https://www.google.de/maps/@61.3586226,-133.3985698,1725m/data=!3m1!1e3?entry=ttu
Bing Maps liefert ein ähnlich schlechtes Ergebnis.
Ich habe neben meinem PC und meinem Android-Handy auch ein Apple Notebook und damit Zugriff auf Apple Maps. Hier sind die Satellitenbilder oftmals wesentlich hochauflösender. Apple Maps ist aber auch in der Suchmaschine DuckDuckGo enthalten.
Klick mal auf diesen Link und wähle die Satellitenansicht:
Hammer, oder? Um Apple Maps mit Duck Duck Go zu nutzen, musst Du einfach nur auf die Website der Suchmaschine gehen und den Wunschort eingeben. In den Suchergebnissen erscheint dann eine Miniaturansicht der Karte, die Du anklicken kannst. Ich habe “Whitehorse” eingegeben und mir dann den Fluss gesucht.

Die gleiche Qualität liefern aber z.B. auch ArcGIS, Komoot oder TomTom.
Wenn Du also das nächste mal nach Satellitenbildern suchst, um Dir zur Vorbereitung ein Bild von den örtlichen Gegebenheiten zu machen, dann solltest Du Dich nicht mit dem erstbesten Ergebnis zufrieden geben. Nimm Dir die Zeit und schaue zusätzlich bei anderen Anbietern nach. Oftmals bieten auch Websites vor Ort eine bessere Ansicht und Du musst Dich dabei auch nicht auf Outdoorkarten beschränken. In Schweden sind die Luftbilder von Hitta oft eine gute Alternative.
Fazit: Es lohnt sich, ein wenig kreativ bei der Suche nach Satellitenbildern zu sein.